VitalAire Außerklinische Beatmung

Außerklinische Beatmung

Bei chronischer Atmungsschwäche kann eine Außerklinische Beatmung vorgenommen werden.

Außerklinische Beatmung

Bei chronischer Atmungsschwäche kann eine Außerklinische Beatmung vorgenommen werden. Insbesondere eine schwere COPD, das Obesitas Hypoventilationssyndrom, neuromuskuläre Erkrankungen und Thoraxdeformitäten können zu einer Überbeanspruchung der Atemmuskulatur führen, mit der Folge einer ventilatorischen Insuffizienz. Durch die Beatmung wird die Atemmuskulatur entlastet. Dadurch kann eine Verbesserung der Symptomatik, der Lebensqualität und – je nach Krankheitsbild – auch eine erhebliche Lebensverlängerung erreicht werden.


Indikationen und Symptome

Die Indikation besteht bei allen Formen der chronischen Ateminsuffizienz, die mit einer Hyperkapnie unter Ruheatmung (paCO2 > 45–50 mmHg) einhergehen. 

Die Symptome der chronischen Ateminsuffizienz sind:

  • Dyspnoe
  • Schlafstörungen
  • morgendliche Kopfschmerzen
  • Tagesmüdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Leistungsstörungen

Bisherige Studien belegen eine je nach Grunderkrankung unterschiedliche Besserung der Prognose und der Lebensqualität.

 

Zielsetzungen der Außerklinischen Beatmung

Die Außerklinische Beatmung kann mit zwei unterschiedlichen Zielsetzungen erfolgen:

Bei einem Ausfall der Atempumpe ist die Beatmung lebensnotwendig und muss daher 24 Stunden pro Tag dauerhaft vorgenommen werden. Hier besteht ggf. ein erheblicher Aufwand an Geräten und Zubehör. Zudem müssen pflegerische Maßnahmen sichergestellt sein, die zumeist eine 24h-Betreuung umfassen.

Bei einer Vielzahl von Patienten jedoch ist eine intermittierende Beatmung ausreichend und viel erfolgreicher als die dauerhafte, wenn lediglich eine Überlastung der Atempumpe mit chronischer Teil-Dekompensation besteht. Hier wird die Beatmung – vor allem in den Nachtstunden – genutzt, um die Atmung zeitweise zu entlasten. Die Atempumpe kann sich unter der Beatmung regenerieren, sodass die autonome Atmung in der beatmungsfreien Zeit deutlich besser wird. Hier beträgt die Beatmungsdauer in der Regel 8–14 Stunden täglich. Die Selbstständigkeit und Mobilität des Patienten kann erhalten und möglicherweise erheblich gesteigert werden. Das Beatmungsgerät für diese Art der Beatmung ist klein und handlich und ermöglicht dem Patienten, es ggf. auf weiten Reisen (auch im Flugzeug) mitzuführen.

Von diesen beiden unterschiedlichen Zielsetzungen der Beatmung ist der Beatmungszugang unabhängig:

Eine Außerklinische Beatmung kann sowohl nichtinvasiv über die Beatmungsmaske, als auch invasiv über ein Tracheostoma erfolgen und dies intermittierend oder dauerhaft.

VitalAire unterstützt Sie mit umfassenden Versorgungskonzepten und individuellen Lösungen bei der Einstellung, Organisation und Durchführung einer Außerklinische Beatmung. Auch das Ausstatten von Pflegeheimen sowie die invasive Beatmung von Kindern mit kleinsten Volumina gehören dazu.

Drucken E-Mail

Broschüre


VitalAire Broschüre Außerklinische Beatmung (Heimbeatmung) – Die umfassenden Beatmungskonzepte von VitalAire.  

 

   
Download Broschüre: Außerklinische Beatmung   

Datenblätter