Was sind die Symptome einer COPD?

Januar 12, 2021
Sauerstoff-Langzeittherapie

COPD steht für "chronic obstructive pulmonary disease" - eine chronisch obstruktive bzw. verengende Lungenerkrankung. Husten, Atemnot und Auswurf sind die wesentlichen Symptome und können die Lebensqualität, je nach Krankheitsstadium, massiv beeinträchtigen. Mit der so genannten Obstruktion ist die charakteristische Verengung der Atemwege gemeint, welche mit Fortschreiten der Erkrankung häufig zunimmt. Im Zuge dessen treten im Bereich der Bronchien und des Lungengewebes spezifische weitere Veränderungen auf.

Was sind die Symptome einer COPD? Atemnot und häufiger Auswurf sind das, was die Krankheit unter anderem so beschwerlich macht. Chronischer Husten sowie drastisch erhöhte Entzündungswerte im Blut sind weitere typische Symptome der COPD. Man gliedert die Erkrankung in vier unterschiedliche Schweregrade - die Gruppen A bis D. Dabei erfolgt die Einteilung nach den spezifischen Symptomen sowie mit Blick darauf, wie oft es im weiteren Verlauf zu einer akuten Verschlechterung kommt.

Atemnot, Husten und Auswurf - die AHA-Symptomatik der COPD

Raucher sind, aktuellen Statistiken zufolge, besonders häufig von einer COPD betroffen. Weil gerade diese Patientengruppe relativ oft unter Husten leidet, wird die Erkrankung meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Das Problem diesbezüglich ist, dass die Schwere des Krankheitsverlauf deutlich gemildert werden könnte, je früher eine gezielte Behandlung erfolgt.

Viele Menschen stellen sich die Frage: "Was sind die Symptome einer COPD?" und befürchten, dass aufgrund der typischen Verengung der Atemwege das Ersticken die Todesursache im Endstadium sei. Dabei ist dies ein Trugschluss. Sicherlich bekommen COPD-Patienten im Laufe der Zeit immer schlechter Luft. Die Ursache dafür ist der sukzessive Verlust der Lungenfunktionalität. Das Treppensteigen fällt schwerer, jedoch im fortgeschrittenen Stadium geraten COPD-Patienten selbst bei geringer Belastung in Atemnot. Letztlich treten die Probleme beim Atmen sogar im Ruhezustand auf.

Vorausschauend behandeln

Die Erfahrung hat gezeigt, dass nur ein sehr geringer Teil der Patienten tatsächlich an Lungenversagen verstirbt. Die weitaus häufigere Todesursache ist der Herzschlag. Im Anschluss an eine rapide Verschlechterung der Erkrankung ist das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, extrem hoch. Vor allem in den ersten Tagen nach einem "Schub" ist eine solche Gefahr gegeben. Nach dieser Zeit sinkt das Risiko langsam auf ein schwächeres Niveau ab. Experten haben herausgefunden, dass das Herzinfarktrisiko noch bis zu sieben Wochen nach der Verstärkung der Symptome bestehen bleiben kann.

Rechtzeitig handeln und die Symptome mildern

Die Vorbeugung und die Behandlung der so genannten Exazerbationen - die Verschlechterung der Symptome der COPD - steht im Zentrum der Behandlung. Generell ist es unabdingbar, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen und zu therapieren. Dadurch erhöht sich die Chance, länger ein weitgehend beschwerdearmes Leben zu führen und buchstäblich besser "mit COPD zu leben". In der Tat haben sich im Laufe der Jahre mehrere vielversprechende Behandlungsmethoden und Therapiemaßnahmen etabliert. Die aktive Mitarbeit betroffener Patienten ist jedoch stets unerlässlich. Unter fachmännischer Anleitung eine COPD-spezifische Heimtherapie stellt in dem Zusammenhang eine sehr vielversprechende Möglichkeit dar, um die Symptome der Erkrankung zu mildern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.