Wer benötigt eine Sauerstoff-Langzeittherapie?

80 % der Patienten, die mit einer Sauerstoff- Langzeittherapie behandelt werden, leiden unter COPD. Darunter versteht man die chronisch einengende Lungenkrankheit, nämlich die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem. COPD wird vorwiegend durch starken Tabakkonsum hervorgerufen. In Deutschland sind etwa 10 % der Bevölkerung an COPD erkrankt; jedes Jahr sterben ca. 25.000 Menschen daran. COPD ist heute eine der vier häufigsten Todesursachen. Unter den zehn häufigsten zum Tod führenden Krankheiten ist sie die einzige, deren Häufigkeit zunimmt.

Was sind die Symptome der Patienten?

Abgeschlagenheit, Mattigkeit
Raucherhusten
Atemlosigkeit bei körperlicher Anstrengung
Das Gefühl, „keine Luft zu bekommen“

Infothek

Häufigste Fragen

In den meisten Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Therapiedurchführung. Da es natürlich auch Ausnahmen geben kann, kontaktieren Sie hierzu bitte Ihre Krankenkasse.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) entsteht durch eine dauerhafte Reizung der Lunge mit Luftschadstoffen (Feinstaub). Hauptursache der COPD ist das Zigarettenrauchen, aber auch Passivraucher können an einer COPD erkranken.

Da gibt es leider keine pauschale Antwort. Die Anzahl richtet sich nach den Vorgaben Ihrer Krankenkasse.

 

Bei der nicht-invasiven Beatmung wird der Patient durch eine angepasste Maske beatmet. Über diese Masken unterstützt die Beatmungsmaschine die Atmung des Patienten.

Erfolgreich in die Therapie

Die VitalAire unterstützt Sie von Beginn an dabei, die Therapieanwendung für Sie oder Ihre Angehörigen so unkompliziert und angenehm wie möglich zu gestalten.

Sauerstoff Langzeit

Wie wird COPD behandelt?

Die Behandlung erfolgt in den ersten Krankheitsstadien durch Medikamente wie Bronchodilatatoren und Kortikoide. Im späteren Stadium ist die ambulante Sauerstoff-Langzeittherapie die einzig wirksame Therapie. Hierbei muss der Sauerstoff jedoch mindestens 16, besser 24 Stunden täglich inhaliert werden. Nur so kann eine positive Auswirkung der Therapie auf Lebensqualität und Lebenserwartung des Patienten erzielt werden.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Sauerstoff-Langzeittherapie?

Für die Sauerstoff-Langzeittherapie gibt es grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten der Sauerstoffversorgung. Die am häufigsten eingesetzte Sauerstoffquelle ist der Sauerstoffkonzentrator, der fortwährend aus der Umgebungsluft den Sauerstoff herausfiltert. Hierbei handelt es sich um ein System, das für die Filterung Strom benötigt, der aus dem Netz (stationär) bzw. aus eingebauten Akkus (mobil) zur Verfügung gestellt wird.

Als weiteres System bietet VitalAire Flüssigsauerstoffsysteme an, die aus einer Basis- und einer Mobileinheit bestehen. Die Basiseinheit wird von VitalAire regelmäßig mit Flüssigsauerstoff (LOX) befüllt. Für die mobile Nutzung füllt der Patient selbst nach Bedarf Sauerstoff aus dem Basisgerät in die Mobileinheit um. Außerdem sind bei VitalAire Sauerstoffgasflaschen erhältlich, die eine zeitlich begrenzte Mobilversorgung gewährleisten.

So unterstützen wir den Erfolg der Sauerstoff-Langzeittherapie.

  • Einweisung in die Bedienung der Geräte zu Hause beim Patienten durch unsere geschulten Außendienstmitarbeiter.
  • Fundierte Einweisung inklusive einer Sicherheitsschulung speziell für das Flüssigsauerstoffsystem.
  • Regelmäßige Belieferungszyklen für Flüssigsauerstoff durch einen persönlichen VitalAire Mitarbeiter.
  • Die technische Wartung der Therapiegeräte erfolgt zu Hause beim Patienten durch unsere qualifizierten Medizintechniker.
  • Mit dem VitalAire Reiseservice stellen wir die Sauerstoffversorgung Ihrer Patienten im europäischen Ausland sicher.
  • Sollte es doch einmal ein Problem geben, sind wir über unseren Notdienst 365 Tage im Jahr 24 Stunden am Tag erreichbar.

Selbsthilfegruppen

Erfahren Sie mehr über den Umgang und die Erfahrungen mit der Sauerstoff-Langzeit-Therapie. Besuchen Sie jetzt die Deutsche Sauerstoff- und BeatmungsLiga LOT e. V.

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