Auf Reisen mit Tom

Mit Schlafapnoe den Jakobsweg pilgern? Begleiten Sie Tom bei seinem Abenteuer.

Tom Niegeländer Testimonial
Geht auf Reisen, wenn ihr eine Schlafapnoe habt!
Das ganze ist eine Selbstfindungsreise. Abenteuer! Es dürfen nur wenige Sachen mitgenommen werden, man muss immer wieder neue Situationen meistern.
Tom Niegeländer

 

Auf dem Weg zu sich selbst

Neues entdecken, zu sich  selbst finden, dem Leben eine neue Richtung geben: Es gibt viele gute Gründe, den Jakobsweg zu erwandern. „Ich gehe den Weg, weil ich zu mir selbst finden möchte”, so formuliert es Thomas Niegeländer. Der 55-jährige in Lübeck wohnende Elektroingenieur beim Landesbauamt in Schleswig Holstein macht sich trotz Corona und einer Schlafapnoe auf den Weg.

Thomas startet seine Reise von Portugal aus und folgt dann einer rund 300 km langen Route bis zum Zielort in Santiago de Compostela, dem Endpunkt des Jakobswegs. Angeregt wurde der Lübecker durch den bekannten Film von Harpe Kerkeling und einer Fernseh-Dokumentation über den Pilgerweg. Thomas Interesse war geweckt: „Ich gehe den Jakobsweg nicht aus religiösen Gründen, wie es viele tun. Ich möchte vielmehr herausfinden, was die Reise mit mir macht. Bewusst habe ich mich dafür entschieden, allein zu gehen, um zu mir zu finden, vielleicht auch um eine Art Selbstfindungsreise zu machen.“ Unterstützt wurde Thomas von Anfang an von seiner Frau: „Sie war am Anfang natürlich überrascht, hat aber Verständnis gehabt und mich in meinem Wunsch bestärkt.“ 

Tom wandert den Jakobsweg

Wie geht das mit Schlafapnoe?

Vor rund zwei Jahren hat Thomas bemerkt, dass er häufig tagsüber müde war, und während des Autofahrens kam es sogar einmal zum Sekundenschlaf. Er schlief sehr unruhig. Infolgedessen ging er zum Arzt und sein Schlafverhalten wurde im Schlaflabor überprüft. Dabei ist dann eine Schlafapnoe diagnostiziert worden, und Thomas wurde mit einem CPAP-Gerät ausgestattet, um wieder besser durchschlafen zu können. Da für die geplante Pilgerreise ein maximales Gewicht des Gepäcks von 8 Kg bzw. 10% des Körpergewichts empfohlen wird, war schnell klar, dass die Reise mit dem herkömmlichen Gerät nicht möglich ist. Eine deutlich kompaktere und leichtere Variante war nach einigen Recherchen gefunden.

Nun stand der Reise nichts mehr im Wege, und Thomas wurde mit einem entsprechenden CPAP-Gerät ausgestattet. Das Ergebnis: „Das Gute bei der Reise wird sein, dass ich die anderen Pilger in den Herbergen nicht durch mein Schnarchen stören werde, da das Gerät sehr leise ist. Außerdem werde ich morgens einfach gut ausgeruht sein für den Tag. Eine Schlafapnoe ist so überhaupt kein Problem, auch bei Abenteuerreisen. Es gibt Wege, ein kleineres und leichtes CPAP-Gerät zu bekommen, und wenn keine Möglichkeit besteht, Strom zu erhalten, gibt es auch CPAP-Geräte mit Akku.“
 

Die Reiseroute. Von Portugal bis nach Spanien.

Reiseroute Jakobsweg

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Thomas wird während seiner Reise in Pilger-Herbergen übernachten. Das bedeutet, dass er mit mehreren anderen Pilgern einen Schlafraum teilt. Da er seit rund zwei Jahren von seiner Schlafapnoe weiß, hatte er zunächst Sorge, ob und wie das mit dem medizinisch nötigen CPAP-Gerät gehen würde. Da in den Herbergen Steckdosen in der Regel vorhanden sind, ist es kein Problem, das Gerät aufzuladen und so betriebsbereit zu halten. Um auf Nummer sicher zu gehen, hat Thomas Mehrfachadapter eingepackt, um Handy und CPAP-Gerät anzuschließen. Spontanität ist natürlich unterwegs gefragt: „Die ersten zwei Nächte habe ich schon Unterkünfte gebucht, aber der Rest wird spontan vor Ort entschieden.

Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela.

Es gibt mehrere Varianten und Wege, die man wandern kann. So besteht z. B. die Möglichkeit, an der Küste nach Spanien zu gehen, oder aber auch von Porto ins Landesinnere, also den Zentralweg“, erläutert Thomas. Er ist sich sicher, dass die Reise trotz der großen Strapazen gut für sein körperliches Wohlbefinden ist, nicht zuletzt aufgrund einiger Pfunde zu viel, die sich auf der Waage bemerkbar machen: „Eine Strecke von 300 km zu wandern, ist physisch von Vorteil und somit auch positiv für meine Schlafapnoe.“ Geplant ist, die Strecke in 14 Tagen zu bewältigen.

Die Reise beginnt.

Nachdem nun alle Hindernisse beseitigt und alle Vorbereitungen getroffen sind, kann sich Thomas auf den Weg machen. „Diese Reise ist etwas Besonderes für mich. Ich erhoffe mir, mehr in Einklang mit mir selbst zu kommen und wertvolle Infos für mich und mein weiteres Leben zu erhalten. Was mit mir auf der Reise passiert, kann ich noch nicht sagen, aber ich freue mich darauf“, fasst der Lübecker Pilger seine Erwartungen zusammen. Begleiten Sie Thomas auf seinem Pilgerweg zu sich selbst und entdecken Sie gemeinsam mit ihm die Besonderheiten und Schönheiten des Jakobweges.
 

Tag 1: Das Gerät ist eingepackt, die Wanderung beginnt.

Sie wollen wissen, wie es Tom auf seiner Reise geht und was er erlebt?
Hier entstehen bald neue Inhalte in denen Tom von seinen Abenteuern erzählt.

Sie wollen nicht länger warten? Auf Toms Facebookseite und bei Instagram gibt es erste Einblicke.

 

Gehen Sie Ihren Träumen nach, wir begleiten Sie!

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Portrait von Tom auf dem Jakobsweg